Migrantenrat ruft zu Demonstration auf

Der Migrantenrat ruft für den 1.Mai zu einer Demonstration unter dem Motto „1.Mai – Rostock Nazifrai“ und einer Mahnwache für den vom NSU ermordeten Mehmet Turgut am Ort der Tat und der NPD-Demonstration auf.
Wir unterstützen diese Demonstration, die von der Rostocker Innenstadt nach Toitenwinkel führen wird, und hoffen, dass sich zahlreiche Menschen an ihr beteiligen werden, um ein klares Signal gegen die Verhöhnung Mehmet Turguts und den grasierenden Neonazismus zu setzen.

Die Mitteilung des Migrantenrats:

Vielfältige Aktionen am 01. Mai 2014 gegen die NPD – Demo in Rostock

Am 01. Mai 2014 wollen Anhänger der NPD unter dem Motto „Arbeit-Heimat-Zukunft- wir kämpfen für Deutschland“ wieder durch unsere Stadt ziehen. In den Stadtvierteln Dierkow und Toitenwinkel wollen sie diesmal ihre menschenverachtenden und hetzerischen Parolen verbreiten. Die Marschroute der Neonazis führt unter anderem nur einige 100 Meter von der Gedenkstätte Mehmet Turguts vorbei. Dies stellt eine Missachtung des Gedenkens an die NSU-Opfer dar. Mehmet Turgut wurde am 25. Februar 2004 in einem Imbiss an der Stelle der Gedenkstätte von NSU-Mitgliedern brutal ermordet.
Wir, der Migrantenrat Rostock, ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den in Planung befindlichen vielfältigen Gegenaktionen am 01. Mai 2014 in Rostock beteiligen. Gebt den Neonazis keine Plattform um ihre Parolen zu verbreiten. Lasst nicht zu, dass das Gedenken an Mehmet Turgut verhöhnt wird.
Um 10.00 Uhr ist eine zentrale Demonstration an der Holzhalbinsel geplant. Anschließend wird eine Mahnwache an der Gedenkstätte im Neudierkower Weg stattfinden, bis die Neonazis Rostock verlassen haben.

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Alles kann, alles muss! Aufruf zum 1.Mai

Im 10. Todesjahr des vom NSU ermordeten Mehmet Turgut, wollen Nazis am 1. Mai in Rostock durch Dierkow und Toitenwinkel marschieren – ganz in der Nähe des Ortes, an dem Mehmet Turgut 2004 erschossen wurde.
Dass die Nazis ausgerechnet an dem Ort, an dem ihre Kameraden mordeten, marschieren wollen, kann als Verhöhnung des NSU-Opfers und Provokation verstanden werden und wird von uns nicht tatenlos hingenommen werden.
Die von den Nazis geplante Demonstration zum 1. Mai, dem Tag der Befreiung Rostocks durch die Rote Armee, ist der Höhepunkt einer seit dem letzten Jahr beständig forcierten nationalistischen und rassistischen Stimmungsmache im Bundesland.
Angesichts der Kommunal- und Europawahl versuchen die NPD und ihre Kameraden in Mecklenburg-Vorpommern nun wieder einmal den 1. Mai nationalistisch umzudeuten und zu vereinnahmen.

Der 1. Mai ist der Kampftag für die soziale und ökonomische Befreiung der ArbeiterInnenklasse. An diesem Tag, wie auch an jedem anderen Tag im Jahr, wendet sich dieser politische Kampf gegen die faschistische Ideologie der Ungleichwertigkeit, welche die Menschen gegeneinander aufhetzt. Wir kämpfen für eine Gesellschaft des selbstbestimmten Lebens und des solidarisch bestimmten Handelns, das frei ist von Mechanismen der Ausgrenzung und jeglichen Herrschaftsverhältnissen. Eine solche kann es mit Nazis niemals geben!

Deshalb fordern wir euch auf: Stellt euch den Nazis entschlossen und offensiv entgegen!

Blockiert, demonstriert, sabotiert – Alles kann, alles muss!

An unserem Kampftag!

muss

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Los geht’s!

Am 1.Mai wollen die Nazis in Rostock durch die Stadtteile Dierkow und Toitenwinkel marschieren – u.a. in der Nähe des Ortes, an dem 2004 der NSU mordete.
Als Antifa MV, ein landesweites Bündnis antifaschistischer Gruppen und Strukturen, rufen wir euch auf, euch an den Gegenaktivitäten zu beteiligen! Verfolgt diese Seite und verbreitet sie weiter! Zu allen geplanten Protestaktionen werdet ihr hier rechtzeitig infomiert.

Wir sehen uns am 1.Mai in Rostock, zum wohl bundesweit größten Naziaufmarsch an diesem Tag. Alles kann, alles muss!

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